|

„Es geschieht, dass eine kleine Seele die Erde nur streift ...“
Der Umgang mit den Kindern, die schon vor, während oder kurz nach der Geburt sterben, ist für Eltern, Geschwisterkinder, Angehörige und für alle Berufgruppen, die sie in dieser Zeit begleiten, emotional sehr schwierig. Die Berichte von Müttern und Eltern, die durch die Arbeit einiger Selbsthilfe-Organisationen, Psychologinnen und Psychologen, sowie Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, zeigen, wie einschneidend die Erfahrung der Verlust ihres Kindes durch eine Fehlgeburt, einer Totgeburt, oder durch einen frühen Kindstodes ist. Das gilt auch bei einer notwendig erachteten Schwangerschaftsunterbrechung. Obwohl viele Eltern von diesem Schicksal betroffen sind, finden sie häufig kein Gehör für ihre Situation im gesellschaftlichen Umfeld. Während viel über Chancen und Risiken vorgeburtlicher Diagnostik diskutiert wird, geraten die Schicksale von Frauen und Ehepaaren, deren Schwangerschaft nicht zur Geburt eines gesunden, für das Leben ausreichend ausgestatteten Kindes geführt hat, oftmals in Vergessenheit. Dabei bedürfen gerade sie eines Umfeldes, das sie in ihrer Trauer begleitet und einfühlsam auf ihre Bedürfnisse eingeht.
Die Sternenkinderambulanz möchte mit ihrem Angebot für Eltern und deren Angehörigen, sowie alle die in diesem Tätigkeitsfeld arbeitenden Berufsgruppen ein Begleitungs- und Beratungsangebot machen. In den jeweiligen Rubriken finden Sie hierzu näheres.
Ihr Sternenkinderambulanz-Team |